Slide-Kirche2 Slide-Kirche7 Kirche-Slide-Nacht Slide-Kirche5 Slide-Kirche Slide-Kirche9 Slide-Kirche8 Slide-Kirche4 Slide-Kirche3 KircheInnen-Slide

Kirche St. Johann und Viktor

Entscheidend für die Geschichte Hohen Rätiens

war die Kirche St. Johann und Viktor, romanisch San Gion Baptista. Ihr verdankt der Burghügel den Namen Johannisstein, romanisch Crap San Gion. Bei der Ersterwähnung (Parochia de Rialt, 1210) dürfte es sich um eine Vorgängerkirche im NO des heutigen Kirchenchors handeln.
Die bis heute erhalten gebliebene Kirche wurde um 1400 errichtet und ist die letzte Zeugin einer bis in römische Zeit zurück reichenden christlichen Tauf- und Kirch-Tradition. Der Campanile (Glockenturm) ist älter, stand einst allein und gehörte ursprünglich zu der erwähnten Vorgängerkirche.
Die weiträumigen archäologischen Ausgrabungen N/O der Kirche (1999-2005) legten eine Reihe von Vorgängerbauten frei, die in die Spätantike datieren. Im Zentrum steht ein Baptisterium (Taufkapelle, um 500 n. Chr.) mit erhalten gebliebenem Taufbecken.

Über 1000 Jahre lang

war Hohen Rätien das kirchliche Zentrum der Grosspfarrei "Hochrialt" für Cazis, Rongellen und den Heinzenberg mit der Tauf- undTalkirche und ihrem Doppelpatrozinium St. Johann und Viktor (s. Quelle 1.1.)

Eine Brücke für den Kirchgang

Zum Kirchsprengel von Hohen Rätien gehörte der ganze Heinzenberg und im Frühmittelalter auch das innere Safiental. Für den allsonntäglichen Kirchgang zur hoch gelegenen St. Johann, musste eigens eine Brücke über den Rhein gebaut, unterhalten und nach manchem Hochwasser wieder neu errichtet werden.
(Ausführlicheres siehe Ponte Renasca).